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Vermögen
Einnahmen aus Erbschaftssteuer stark gestiegen

Das Lebensende der Aufbaugeneration zieht eine Erbschaftswelle nach sich. Die meisten Erben müssen dank Freibeträgen keine Steuern zahlen.
vom 08.09.2026
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Erbschaftswelle: Dadurch nimmt der Staat mehr Erbschaftssteuern ein. (Foto: pa/Shotshop)
Erbschaftswelle: Dadurch nimmt der Staat mehr Erbschaftssteuern ein. (Foto: pa/Shotshop)

Die lange vorausgesagte Erbschaftswelle durch das Ableben der sogenannten Aufbaugeneration schlägt sich inzwischen deutlich bei der Erbschaftssteuer nieder. 2025 erhoben die deutschen Finanzämter eine Rekordsumme an Erbschafts- und Schenkungssteuern von 21,4 Milliarden Euro. Das sind fast 61 Prozent mehr als 2025. Der Großteil des Steuerbetrags geht nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auf die Übertragung von Unternehmensanteilen und Betriebsvermögen auf die nächste Generation zurück.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 17/2026 vom 17.09.2026, Seite 29
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Konkrete Steuereinnahmen sind die vom Bundesamt genannten Beträge noch nicht. Wie bei einem Einkommenssteuerbescheid stellt die Festsetzung zunächst eine Forderung des Finanzamtes dar. Die Zahlung der Steuern erfolgt später.

Die vom Statistischen Bundesamt 2025 erfassten Erbschaften und Schenkungen belaufen sich auf rund 141 Milliarden Euro. Die Summe aller im vergangenen Jahr vererbten Vermögen war jedoch deutlich höher, denn die meisten Erbschaften liegen laut dem Bundesamt unter dem steuerlichen Freibetrag und werden daher nicht erfasst. Die Daten zeigen auch: Die meisten Großerben leben nach wie vor in Westdeutschland. Weniger als eine Milliarde Euro der festgesetzten Steuern entfiel 2025 auf Ostdeutschland.

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Schlagwörter: Reichtum Steuer Vermögen
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