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Reza Pahlavi

Tomatensoße und Kritik an der Bundesregierung: Reza Pahlavis Besuch zeigt, wie umstritten seine Rolle in der iranischen Opposition ist.
vom 23.04.2026
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Umstrittene Figur der iranischen Opposition: Schah-Sohn Reza Pahlavi. (Foto: pa/Michael Kappeler)
Umstrittene Figur der iranischen Opposition: Schah-Sohn Reza Pahlavi. (Foto: pa/Michael Kappeler)

Der iranische Exilpolitiker Reza Pahlavi ist bei seinem Besuch in Berlin mit Tomatensoße bespritzt worden. Der Vorfall ereignete sich in der Bundespressekonferenz; Pahlavi blieb unverletzt, der mutmaßliche Angreifer wurde festgenommen.

Der Sohn des 1979 gestürzten Schahs nutzt seine Reise, um für Unterstützung eines politischen Umbruchs im Iran zu werben. Zugleich stößt er auf Widerstand – auch innerhalb der iranischen Diaspora, die seine Rolle als möglicher Oppositionsführer kritisch sieht.

Deutlich fiel Pahlavis Kritik an der Bundesregierung aus, die ihm keine Gespräche auf hoher Ebene angeboten habe. Es sei »beschämend«, dass Deutschland die iranische Opposition nicht stärker unterstütze, sagte er. Zugleich rief er westliche Staaten auf, entschiedener gegen das Regime in Teheran vorzugehen.

Begleitet wurde Pahlavis Berlin-Besuch von mehreren Demonstrationen. Während einige in ihm eine Integrationsfigur für einen demokratischen Neuanfang im Iran sehen, bleibt er für andere eine umstrittene Symbolfigur – auch wegen der autoritären Vergangenheit der Monarchie im Iran.

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Schlagwörter: Iran Bundesregierung
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