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Leo XIV.

Der erste US-Amerikaner als Papst setzt zum Unabhängigkeitstag ein kaum überbietbares Zeichen.
vom 19.02.2026
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Papst Leo XIV. (Foto: pa/Photoshot)
Papst Leo XIV. (Foto: pa/Photoshot)

Robert Francis Prevost ist ja gebürtiger US-Amerikaner. Klar, dass er den Nationalfeiertag am 4. Juli auch als Papst mitfeiert. Dieses Jahr ganz besonders, weil es dann – Jubiläum! – genau 250 Jahre her ist, dass die USA mit der Unterzeichnung ihrer Unabhängigkeitserklärung als (Bundes-)Staat selbständig geworden sind. Aber wo »feiert«Leo XIV.? Auf Lampedusa! Auf jenem italienischen Eiland zwischen Sizilien und Tunesien, auf dem die meisten Mittelmeer-Flüchtlinge aus Afrika landen, stranden oder – dieser Tage erst wieder – als Leichen geborgen werden. Ein noch stärkeres päpstliches Statement gegenüber der extrem einwanderer- und flüchtlingsfeindlichen US-Regierung ist kaum denkbar. Es ist Leos hochpolitische Manifestation der eigenen Unabhängigkeit und der Zuwendung zu den wahren Bedürftigen der Welt: den Ausgegrenzten, den Armen. Wer in Leos Reise auch noch eine Anspielung auf eine andere Insel sehen will, auf jene in der Karibik, zu der die verrotteten Eliten dieser Welt gepilgert sind, um mit einem gewissen Jeffrey Epstein ihre Triebe zu befriedigen, der liegt bestimmt auch nicht falsch. Kurz: Leos Lampedusa-Reise, am Donnerstag vom Vatikan angekündigt, ist der Hammer. (pk)

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