Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2024
Der Inhalt:
Religion & Kirchen

Sozialkürzungen
Getarnter Neoliberalismus

Was als »Kampf gegen rechts« daherkommt, möchte in Wahrheit andere Zwecke erfüllen und ist selbst rechte Politik. Ein Kommentar.
von Christoph Fleischmann vom 30.06.2024
Artikel vorlesen lassen
(Zeichnung: Klaus Stuttmann)
(Zeichnung: Klaus Stuttmann)
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

Digital-Zugang
  • diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
  • 4 Wochen für nur 1,00 €
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper ergänzend zu Ihrem Print-Abo

Es wird merklich kälter für die Schwächeren im Lande: Die einen Politiker wollen das Bürgergeld für wehrfähige ukrainische Männer kürzen, die anderen wollen es kürzen, wenn die Empfänger schwarz arbeiten, wieder andere halten die letzte Bürgergelderhöhung für zu hoch und wollen die Sozialhilfe komplett umkrempeln. Die vermeintlich »falschen« Migranten, die angeblich »in unser Sozialsystem« einwandern, will man in Drittstaaten fernhalten oder schneller abschieben. Nur diejenigen, »die uns nützen«, sollen kommen. Und der Finanzminister fordert seit Monaten, für den Bundeshaushalt 2025 bei den Sozialausgaben zu kürzen, damit die Schuldenbremse eingehalten werden kann.

Obwohl kaum mehr jemand über Neoliberalismus spricht, wird gerade eine Politik umgesetzt, die selbst in dessen Hochzeit kaum denkbar

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.

Martin Vogell 10.07.2024, 18:33 Uhr:
Den Protagonisten des neuen Neoliberalismus ist wohl völlig entgangen, dass der Gründungsvater dieser Bewegung, Friedrich August von Hayek, mit Demokratie rein gar nichts am Hut hatte und diese vielmehr ebenso wie den Sozialstaat als Bedrohung der individuellen Freiheit betrachtete.("...individuelle Freiheit bedeutet, dass wir keinem Zwang anderer Menschen unterliegen, die uns für ihre eigenen Zwecke einspannen wollen. Wenn andere uns nicht daran hindern können, unsere eigenen Lebenspläne zu verwirklichen, sind wir wahrhaft frei und können in dieser Freiheit mit unseren besten Fähigkeiten zu eigenem Erfolg und zur Weiterentwicklung der Zivilisation beitragen ..." Zitat aus: Verfassung der Freiheit, 1960)
Gerade den so oft auf ihr christliches Menschenbild verweisenden Vertretern der "C"-Parteien sei gesagt, dass nach biblischem Verständnis dieses eben nicht von einer neoliberalen Ellenbogenmentalität sondern ganz im Gegenteil von gegenseitiger Rücksichtnahme und Fürsorge geprägt ist.

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0