Was mir wertvoll ist ...
Die Wahrung der Menschenrechte
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Heute war ein eigentlich normaler Arbeitstag«, sagt Astrid Schukat. Es ist später Mittag, sieben Menschen hat sie in den vergangenen Stunden zur Seite gestanden, hat mit letzten organisatorischen Dingen zu helfen versucht und erneut Tränen ertragen müssen. Ein ziemlich normaler Tag, an dem sie auch wieder ihre eigene »Ohnmacht neu aushalten« musste. Am frühen Morgen die fünfköpfige Familie mit den drei Kindern, die nach kurzer Zeit in Deutschland zurück nach Serbien abgeschoben werden soll und der keine Energie mehr geblieben war, sich über die Ankunft auf dem Zielflughafen Gedanken zu machen. Astrid Schukat hat dann telefoniert und Verwandte informiert. Oder der ursprünglich aus Somalia stammende junge Mann, mit dem sie lange Gespräche führte, bevor er gemäß Dublin-II-Verordnung zurück nach
Astrid Schukat
,
die frühere Leiterin
der Hamburger Seemannsmission und ehrenamtliche Mitarbeiterin kirchlicher Flüchtlingsarbeit, ist seit Mai 2009 am Hamburger Flughafen Abschiebeobachterin und
der letzte Trost für verzweifelte
Menschen, die Deutschland verlassen
müssen. Doch ihre Arbeit ist in
Gefahr, weil die Finanzierung nicht mehr gesichert ist.




