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Ege Karar hebt die Arme und führt die Hände über dem Kopf zusammen. Seine Fingerspitzen berühren sich beinahe. Es ist eine einfache Geste, aber sie wirkt. Ege Karar ist gehörlos, ein lässiger Typ in Jeans und Pullover. Schlagartig verstummen Gelächter und Pausengespräche. Karar hält eine Fortbildung für Gebärdensprachdolmetscher. Deaf Train nennt sich dieses Programm. Unter seiner Anleitung sollen sich die Übersetzer aus der Welt der Hörenden in die Lage gehörloser Migranten einfühlen.
Ege Karar hat türkische Wurzeln, seine Eltern kamen 1972, im Jahr der Olympischen Spiele, nach Deutschland. Beide sind gehörlos. In Ankara geboren und in Stuttgart aufgewachsen, erhielt er seine schulische Ausbildung in einem katholischen Internat für Gehörlose in Schwäbisch-Gmünd. Nach




