Leben lassen heißt auch sterben lassen
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Herr Professor Zernikow, Belgien will als erstes Land weltweit die aktive Sterbehilfe für Kinder und Jugendliche gesetzlich erlauben. Gut möglich, dass man bald auch in Deutschland darüber diskutieren wird. Was halten Sie davon?
Boris Zernikow: Generell bin ich ein Gegner des aktiven Tötens von Menschen. Und zu den Aufgaben eines Arztes gehört es nicht, aktive Sterbehilfe zu leisten. Dem Wunsch eines kranken Menschen zu sterben muss man mit Respekt begegnen. In meiner täg lichen Arbeit jedoch erlebe ich nicht, dass Kinder und Jugendliche den Wunsch haben, ihr Leben durch eine aktive Sterbehilfe zu beenden. Ich glaube auch nicht, dass es im Interesse von Neugeborenen, Säuglingen oder Kleinkindern ist, an ihnen eine aktive Tötung zu vollziehen.
Warum glaube
Boris Zernikow
ist Kinder- und
Jugendmediziner und Experte
für Kinderschmerztherapie und
Palliativversorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen
Erwachsenen. In Datteln an der
Vestischen Kinder- und Jugendklinik
ist er Mitbegründer und Leiter der Palliativstation für Kinder und
Jugendliche und junge Erwachsene. Das ist momentan die einzige
Einrichtung dieser Art in
Deutschland und in Europa.




