Es könnte so schön sein
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Herr Bätzing, wer auf dem Land aufgewachsen ist und den Kontakt dahin bewahrt hat, beobachtet etwas Trauriges, eine gewisse Verödung. Sie sind auf dem Dorf groß geworden, wie sieht es dort heute aus?
Werner Bätzing: Das hessische Dorf meiner Kindheit ist heute eigentlich nur noch eine Wohnsiedlung im Großraum Kassel. Viele Leute arbeiten bei VW.
In Ihrem Buch »Das Landleben – Geschichte und Zukunft einer gefährdeten Lebensform« beschreiben Sie, dass falsche Richtungsentscheidungen der Politik zu einer Entwertung des Landes geführt hätten. Eigentlich müssten Politiker Ihre Wunschleser sein.
Werner Bätzing: Ich würde mich gern eines Besseren belehren lassen, aber ich fürchte, dass die Politiker kein Interesse
Buchhinweis: Werner Bätzing, Die Alpen – Geschichte und Zukunft einer
europäischen Kulturlandschaft.
Sein neuestes Werk: Das Landleben – Geschichte und Zukunft einer gefährdeten
Lebensform, C. H. Beck Verlag, 320 Seiten
Vor 71 Jahren in einem hessischen Dorf bei Kassel geboren, hat Werner Bätzing erst evangelische Theologie und Philosophie studiert, später sattelte er zum Buchhändler um. Mit 34 nahm er ein Geografiestudium auf. Heute ist er emeritierter
Professor der Universität Erlangen-Nürnberg und Leiter
des Instituts für Alpenforschung. Werner Bätzing wurde 2014 mit der Bayerischen Staatsmedaille für besondere Verdienste um die Umwelt ausgezeichnet.




