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Es könnte so schön sein

Für werner Bätzing ist das Landleben eine gefährdete Lebensform. Er fordert: Ein gutes Leben auf dem Lande müsste für die Politiker Vorrang haben, und nicht nur möglichst viele Arbeitsplätze
von Brigitte Neumann vom 26.03.2020
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Herr Bätzing, wer auf dem Land aufgewachsen ist und den Kontakt dahin bewahrt hat, beobachtet etwas Trauriges, eine gewisse Verödung. Sie sind auf dem Dorf groß geworden, wie sieht es dort heute aus?

Werner Bätzing: Das hessische Dorf meiner Kindheit ist heute eigentlich nur noch eine Wohnsiedlung im Großraum Kassel. Viele Leute arbeiten bei VW.

In Ihrem Buch »Das Landleben – Geschichte und Zukunft einer gefährdeten Lebensform« beschreiben Sie, dass falsche Richtungsentscheidungen der Politik zu einer Entwertung des Landes geführt hätten. Eigentlich müssten Politiker Ihre Wunschleser sein.

Werner Bätzing: Ich würde mich gern eines Besseren belehren lassen, aber ich fürchte, dass die Politiker kein Interesse

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