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Für analoge Alternativen streiten

Zehntausende protestieren gegen Digitalzwang im Alltag. Eine Petition von Digitalcourage fordert analoge Alternativen – besonders im Interesse älterer Menschen.
vom 15.04.2026
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Nur noch digital: In vielen Situationen im Alltag ist man inzwischen auf das Smartphone angewiesen. (Foto: PA/DPA/Julian Stratenschulte)
Nur noch digital: In vielen Situationen im Alltag ist man inzwischen auf das Smartphone angewiesen. (Foto: PA/DPA/Julian Stratenschulte)

Analog statt »app-gehängt«: Mehr als 56 000 Menschen unterstützen eine Petition des Vereins »Digitalcourage« gegen Digitalzwang. Bis zum 23. Mai, dem Tag des Grundgesetzes, sollen mindestens 75 000 Unterschriften zusammenkommen, bevor die Initiative ihre Forderungen an Abgeordnete des Bundestages übergibt. Hintergrund ist die wachsende Zahl von Angeboten, die nur noch digital zugänglich sind – von Fahrkarten bis zu Behördenterminen. Gerade ältere Menschen geraten so ins Abseits. In Deutschland haben rund 2,1 Millionen Menschen zwischen 16 und 74 Jahren noch nie das Internet genutzt; unter den 65- bis 74-Jährigen ist jeder Zehnte offline. Die Petition fordert, das Grundgesetz zu ergänzen: Niemand dürfe benachteiligt werden, weil er digitale Angebote nicht nutzt. Analoge Alternativen müssten bleiben, um Ausgrenzung zu verhindern.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 7/2026 vom 17.04.2026, Seite 59
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