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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2019
Und die Demokratie lebt doch!
Schülerstreiks, Bienen-Volksbegehren, Frauenrechte
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Ernesto Cardenal, revolutionärer Poet Gottes

vom 02.03.2020
Ernesto Cardenal war Dichter und Befreiungstheologe. Anlässlich seines Todes veröffentlichen wir sein letztes Gedicht: eine Ballade der Endlichkeit, durchzogen von der Hoffnung auf Gott.
Priester, Dichter, Revolutionär: Ernesto Cardenal (Foto: pa/Kaiser)
Priester, Dichter, Revolutionär: Ernesto Cardenal (Foto: pa/Kaiser)

Ernesto Cardenal ist tot. Der weltbekannte Theologe, Priester, Lyriker und Revolutionär starb im Alter von 95 Jahren. Mit unserer Zeitschrift Publik-Forum war er über Jahrzehnte hinweg eng und freundschaftlich verbunden. Noch 2018 gab er uns, vom Krankenbett aus, ein letztes aufrüttelndes Interview über die verheerende Staatskrise in Nicaragua, für die er die Machtgelüste von Präsident Daniel Ortega verantwortlich machte. Der Verrat der revolutionären Ideale - Gerechtigkeit und Bildung - für die er einst gekämpft hatte, machte ihm schwer zu schaffen. »Die Helden und Märtyrer der sandinistischen Revolution verdienen es nicht, dass die Erinnerung an sie auf diese Weise vom Völkermord eines Diktators beschmutzt wird, der sie verraten hat.«

Wir erinnern an unseren Freund Ernesto Cardenal, den großen Befreiungstheologen und Mystiker, mit einem Gedicht, das er selbst geschrieben hat, sein letztes: eine Ballade der Endlichkeit, durchzogen von der Hoffnung auf Gott. (Einen ausführlichen Nachruf lesen Sie in der nächsten Print-Ausgabe.)

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Billionen Galaxien und Billionen Sterne / Die Sterne, von denen wir stammen / Weshalb gibt es die Welt / und nicht einfach das Nichts? / Etwas so unglaublich Großes / muss einen Zweck haben

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