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Stoppt die Papstwahl!

von Hermann Häring 19.02.2013
Wer jetzt ein neues Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche wählt, handelt unrechtmäßig. Zu viele Fragen sind offen, zu wenige Reform-Entscheidungen konsequent getroffen. Kirche und Kardinäle brauchen zwei Jahre Zeit, sich zu besinnen! Ein Zwischenruf von Hermann Häring
Wer sollte künftig auf diesem päpstlichen Stuhl sitzen? Der Theologe Hermann Häring plädiert für ein Moratorium von zwei Jahren: »Unter den aktuellen Bedingungen führt die Papstwahl zu keinem legitimen Ergebnis.« (Foto: Bianchi/Reuters)
Wer sollte künftig auf diesem päpstlichen Stuhl sitzen? Der Theologe Hermann Häring plädiert für ein Moratorium von zwei Jahren: »Unter den aktuellen Bedingungen führt die Papstwahl zu keinem legitimen Ergebnis.« (Foto: Bianchi/Reuters)

Innerhalb und außerhalb der Kirchen führt die angekündigte Papstwahl zu einer Welle von Wünschen, Reformerwartungen und Vorschlägen zur Person des neuen Papstes. Das zeigt, dass die Menschen von dieser Institution noch viel erwarten. Zugleich aber wird der neue Papst mit übermenschlichen, geradezu messianischen Hoffnungen überladen. Das ist irreal und widerspricht einem schriftgemäßen Petrus-Dienst. Ich fordere deshalb, dass die Papstwahl, die unter den aktuellen Bedingungen zu keinem legitimen Ergebnis führen kann, für zwei Jahre aufgeschoben wird.

Dafür sind folgende Gründe zu nennen:

1. Eine Papstwahl ohne gesamtkirch

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