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Mir fehlt vieles in diesen Tagen

vom 01.04.2020
von Marion Argast

Mir fehlt vieles in diesen Tagen: Mir fehlt meine Arbeit mit den Kindern (ich bin Erzieherin), und mir fehlen die Kinder; mir fehlt der persönliche Kontakt zu meinen Freundinnen, Arbeitskollegen und Bekannten; mir fehlt der direkte Austausch mit so vielen Menschen; mir fehlt das Gottesdienst-Gestalten (als Prädikantin) und das Feiern von Andachten und Gottesdiensten in den Gemeinden.

Mir fehlt die Spontaneität und Abwechslung im Alltag.

Ich spiele täglich Flöte und Gitarre, ich singe Kirchen- und andere Lieder und sehe und höre mir Andachten, Impulse und Gottesdienste im Internet an; aber das alles kann die Gemeinschaft mit anderen Menschen nicht ersetzen! Die fehlt mir ganz besonders; die Isolation macht mir sehr zu schaffen.

Aber ich habe auch Gutes in dieser verlangsamten Zeit entdeckt:

Ich mache jeden Tag Sport und tu mir so was Gutes; ich übe mit meinen Instrumenten, lese viel – und habe endlich wieder Zeit dazu!

Und ich habe das Kochen entdeckt. Ich habe bisher nie gerne gekocht. Weil ich dachte, dass ich es nicht kann, und weil sowieso wenig Zeit blieb.

Im Moment genieße ich es, vormittags in der Küche zu stehen und viele neue Rezepte auszuprobieren. Während mein Partner im Homeoffice arbeitet und seine Kinder Aufgaben von der Schule machen, koche ich. Und es macht mir Freude und erfüllt mich!

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Alle Beiträge des Erzählprojektes »Die Liebe in Zeiten von Corona«

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