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#mehrsegen unterstützen

vom 26.03.2021
Das Verbot des Vatikans, homosexuellen Paaren den Segen zu verweigern, ist skandalös. Der Widerstand dagegen riesig. Mehr als 2000 Seelsorgerinnen und Seelsorger, über 200 Theologieprofessorinnen und -professoren, etlichen katholischen Laienverbände, Religionslehrerinnen und Religionslehrer sagen Nein. Sie bekennen Farbe. Denn sie wissen: Segnen kann man nie genug. Unterstützen Sie jetzt diese Erklärung!

Segnen bedeutet, jemanden etwas Gutes zuzusprechen. Religiös gewendet: Die Spuren Gottes im Leben der anderen zu entdecken und zu bestärken. Wenn Gott die Liebe ist, wie es in der Bibel heißt, wer ist dann die Kirche, dass sie sich anmaßt zu entscheiden, wo und wie diese Liebe am Werk ist? Das vatikanische Segensverbot ist eine weitere Attacke Roms gegen den Synodalen Weg und jeden Versuch, die Kirche zu reformieren, um sie glaubwürdiger zu machen. Wir wehren uns gegen eine fundamentalistische Engführung von Glaube und Kirche! Deshalb unterstützt Publik-Forum den Aufruf der Pfarrer Burkhard Hose und Bernd Mönkebüscher an Seelsorgerinnen und Seelsorger zum pastoralen Ungehorsam. Wir freuen uns über die zahlreichen Initiativen und wollen selbst unseren Beitrag leisten. Daher bitten wir unsere Leserinnen und Leser, sich bei unserer Unterschriftenaktion zu beteiligen. Alle Unterschriften werden wir im Herbst an die Verantwortlichen des Synodalen Wegs übergeben.

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Karl Graml
07.04.202113:48
Jeder hat das Grundrecht auf Hoffnng
Joachim-Manfred Schneider
07.04.202111:45
Liebenden Menschen kann die Institution-Kirche-niemals den Segen der Liebe-Verweigern.Man kann nicht Maschinen,Bauwerke,Tiere segnen aber Menschen nicht.Das ist nicht nur menschen verachtend das ist gegen die Menschenwürde.
Rau, Almuth
06.04.202118:41
Gleichberechtigung für homosexuelle Paare ein Muss! Homosexuellen Paaren den Segen zu verweigern ist menschenunwürdig.
Gertrud Distel
05.04.202117:16
Arme Kirche, armer Papst, arme Kurie!
Wie kann man ruhigen Gewissens Motorräder, Kühe beim Albabtrieb und vieles andere mehr segnen, liebende Menschen aber nicht?
Ich glaube an einen liebenden Gott, aber nicht mehr an die Reformierbarkeit der katholischen Kirche.
Ulrich W. Kemner
04.04.202112:08
Wie kann Kirche ihre Zuwendung und ihren Segen Menschen verweigern, die sich in Liebe und Verantwortung im Leben gegenseitig tragen (wollen) ????
Veronika Klinke
04.04.202111:52
Wer hat die Bibel geschrieben bzw. übersetzt? In jeder Epoche und bei jeder Übersetzung haben die Übersetzer was dazu gemacht, was - nach meiner festen Überzeugung - nicht Gottes Wort und Wille ist. Es werden Autos und Häuser, Pferde und was sonst noch alles gesegnet. Menschen wird dieser Segen verweigert? Unfassbar! Nicht mit mir. Das System katholische Kirche können wir als engagierte Christen
entschieden ablehnen.Wenn nicht wir, wer dann?
Wolfgang Grupp
03.04.202113:27
Jeder Mensch egal welcher Gesinnung ist es wert gesegnet zu werden.
Michael Binder
02.04.202120:23
Willkommen im Jahr 2021. Glaube und Religion sind schützens- und erhaltenswerte Güter, dabei müssen aber ausnahmslos alle Menschen, die das für sich beanspruchen, miteingeschlossen werden! Eine Diskriminierung auf Basis einer mündlichen Überlieferung durch die Bibel ist absolut kein Argument! Dieser Wahnsinn muss aufhören, ganz nach dem Motto "Gott liebt alle Menschen".
Wolfgang Grupp
02.04.202112:00
Jeder Mensch egal welcher Gesinnung ist es wert gesegnet zu werden.
Andreas Sauer
02.04.202109:00
Der Segen Gottes soll und darf Niemanden verweigert werden, auch keiner guten Beziehung zwischen Menschen, egal welcher Art.
Elisabeth Krieg-Brühl
02.04.202108:08
Hilfe,

die Kirche ist daneben - alles wird gesegnet:
Häuser, Hühner, Autos, Motorräder

und Menschen, die sich lieben nicht

- Gott hat sie geschaffen, so wie sie sind und wenn Männer Männer lieben und Frauen Frauen, dann ist das so

- auch wenn sie verheiratet waren, dies ein Irrtum war, Menschen sind auf der Welt um Fehler zu machen, sonst wären sie ja "gottgleich"

- dafür können sie gesegnet werden, könnten sogar verheiratet werden in der Kirche, wenn die 1. Ehe aberkannt werden könnte, das ist so "verlogen"

und dies nennt sich Kirche

auch zum Thema Missbrauch - Kirche ist eine Institution, die richtet, die moralisiert aber vor der eigenen Türe schützt sie aus welchem Grund auch immer

letztes: Pfarrers Kinder in der kath. Kirche werden subventioniert, wenn der Pfarrer "lossagt" - er muss sein Amt quittieren, wenn er zu seinen eigenen Kindern steht

in welcher Zeit leben wir
Thomas Krause
01.04.202112:35
Was die Glaubenskongreation in Rom diesbezüglich sagt kann nicht Gottes Wille sein und entbehrt jeglichen christlichen Verständnisses von
Gottes Liebe. Sie kennt keinerlei Unterschiede und orientiert sich nicht an von "Menschen" konzipierten Vorstellungen und Regelungen bzgl Moral und Glaubenslehre.

Ursula Bodde
31.03.202116:22
Gott ist Liebe! Homosexuellen Paaren sollte die Kirche den Segen keineswegs verweigern, wenn sie eine verantwortungsvolle, verbindliche Partnerschaft leben. Die Berufung auf das "Naturrecht" ist kein theologisches Argument und kann auch nicht als Grundlage für eine Ausgrenzung von Homosexuellen in der Kirche dienen.
Ich unterstütze die Solidaritätserklärung von publik-forum.
Pe.Da
31.03.202116:03
Die Kirche entscheidet nach der Bibel.
Wer weiß, was inder Bibel zu dem Thema steht, wird sich Sicherheit nicht unterzeichnen, da er gegen Gott stimmt.
Z.B. 1 Korinther 6,9-11 oder Römer 1,22-28
Einen göttlichen Segen kann man nicht erwarten, für Sachen die Gott verabscheut.
Pe.Da
31.03.202112:29
Die Kirche entscheidet nach der Bibel.
Wer weiß, was inder Bibel zu dem Thema steht, wird sich Sicherheit nicht unterzeichnen, da er gegen Gott stimmt.
Z.B. 1 Korinther 6,9-11 oder Römer 1,22-28
Einen göttlichen Segen kann man nicht erwarten, für Sachen die Gott verabscheut.
Pe.Da
31.03.202110:46
Die Kirche entscheidet nach der Bibel.
Wer weiß, was inder Bibel zu dem Thema steht, wird sich Sicherheit nicht unterzeichnen, da er gegen Gott stimmt.
Z.B. 1 Korinther 6,9-11 oder Römer 1,22-28
Einen göttlichen Segen kann man nicht erwarten, für Sachen die Gott verabscheut.
Nicole Burggraf
31.03.202109:03
Alle Menschen sind vor Gott gleich und sollten auch so behandelt werden!
Verena Mehring
31.03.202105:29
Gottes Liebe kennt keine Grenzen!! Es muss dringend ein Umdenken stattfinden!
Dieter Coldewey
30.03.202119:59
Früher wurden sogar Panzer gesegnet!! Aber da wurde von Mächtigen in der Kirche, Bischöfe und Kardinäle, auch Missbrauch von Schutzbefohlenen vertuscht.
Wenn Menschen, gleich welcher sexuellen Orientierung, sich gegenseitig Liebe und Unterstützung versprechen, ist das an sich ein Segen. Weshalb man diesen Menschen die Bitte um Gottes Hilfe bei ihrem Vorhaben (und das ist der Segen ja letztendlich) verweigert, hat mir bisher niemand schlüssig erklären können.
Es wird höchste Zeit, dass die Kirche sich wandelt, sonst ist bald niemand mehr an ihrem Segen interessiert.
Walburga Schepers
30.03.202119:47
Ich bin für die Segnung aller Menschen auch Homosexuelle Liebespaare
Michael Ziesner
30.03.202116:45
Gott ist die Liebe und wer das Glück
hat einen anderen Menschen zu lieben
ist aufgehoben bei Gott
Manfred Mahr
30.03.202116:32
Benedicere heißt, jemanden etwas Gutes sagen. Nichts anderes bedeutet das Wort. "segnen". Segnen kann jeder von uns. Deshalb habe ich im Laufe meines Diakonats immer wieder Menschen ermuntert, selber Menschen zu segnen. Es tut dem Segnenden und dem gesegneten Menschen gleichermaßen gut! Das ist das Geheimnis der Lehre Jesu. Menschen, die in Liebe und Verantwortung füreinander einstehen, dürfen wir als Vertreter der Kirche den Segen nicht verweigern - darauf haben sie einen Anspruch. Das kann auch durch kein Ruf aus der Glaubenskongregation außer Kraft gesetzt werden, weil man glaubt, an einem alten Irrglauben festhalten zu müssen, dass Homosexualität Sünde sei. Wieviel Ängste schwingen in dieser Machtdemonstration aus Rom mit? "Was ihr dem geringsten meiner Brüder (und Schwestern) getan habt, das habt ihr mir getan." Das gilt auch für Verlautbarungen, die aus der Zeit gefallen sind und mit dem Liebesgebot Christi nicht vereinbar sind.
Manfred Mahr, Diakon in Marne Schleswig-Holstein