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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2014
Wie mich mein Glaube trägt
Von Menschen, die Gott suchen
Der Inhalt:

»Ich sehne mich nach dem Wunderbaren«

von Thomas Becker vom 30.10.2014
Solange Konstantin Wecker denken kann, will er das Geheimnis der Welt ergründen. Muss man dafür Mönch werden? Oder besser Krieger? Ein Gespräch
Konstantin Wecker: "Für mich ist das Kriegerische ein Symbol dafür, dass Pazifismus nicht heißt, ein Weichei zu sein. Einer, der sich nur hinstellt und ohrfeigen lässt." (Foto: Thomas Karsten)
Konstantin Wecker: "Für mich ist das Kriegerische ein Symbol dafür, dass Pazifismus nicht heißt, ein Weichei zu sein. Einer, der sich nur hinstellt und ohrfeigen lässt." (Foto: Thomas Karsten)

Publik-Forum: Herr Wecker, haben Sie heute schon meditiert?

Konstantin Wecker: Heute nicht. Seit zwei Jahren bin ich etwas nachlässig.

Aber Meditieren gehört sich doch für einen Mönch.

Wecker: Ja, natürlich. Wir müssen aber darauf achten, was wir mit Meditieren meinen. Buddha sagt: Es gibt so viele Wege der Meditation, wie es Menschen gibt. Bei mir war es immer das Klavierspielen, besonders das Improvisieren. Da kann man sich so sehr forttreiben lassen, dass alle Nebenschauplätze verschwimmen, die dauernd im eigenen Denken präsent sind.

Der Titel Ihres jüngsten Buchs heißt »Mönch und Krieger«. Sehen Sie sich wirklich als Mönch?

Wecker: Nicht im klassischen Sinn. »M

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