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Ich bin die Zuversicht

vom 17.04.2020
von Marika Stede

ich bin die zuversicht
ein flüchtling ohne heimat
ohn‘ wertgeschätztes angesicht
falle gar nicht ins gewicht
nur mutlosigkeit und einsamkeit
begegnen mir in kontaktsperre
verriegelt jede herzenstür zu mir
mein grüner zweig der hoffnung bricht

wie kann das sein?
war ich doch immer, mensch, ein wegbereiter dir
verliere augenblicklich den boden unter den füßen
darf ich nicht dein begleiter sein

bedenke, mensch, dass es mich immer gibt
hältst du nur fest an deinem selbstvertrauen
dass du die krise meistern wirst

ich bin die zuversicht
nimm mich gerne in die pflicht
damit ich wieder herberge finde in dir

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Alle Beiträge des Erzählprojektes »Die Liebe in Zeiten von Corona«

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