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vom 04.09.2020
von Bernd Wolff

Ich haben einen guten Bekannten in meiner Wahlheimat nach der Heirat in Waldstetten über den sogenannten Männertag kennengelernt. Schon in meiner Jugend habe ich immer schon bei den »kirchlichen Nachrichten« vom »Männertag« gehört. Irgendwann habe ich überlegt, wenn ich einmal ein Mann bin ...will ich auch zum »Männertag«. Mit meinem Bekannten war ich dann mit vielen anderen Männern in Schönstatt bei Rottenburg und das dann einfach öfters.

Jetzt kannte ich den Männertag und die Schönstattkapellen, und die besondere Verehrung von unserer Mutter Gottes Maria ist mir heute noch ein großes Anliegen ... und wichtig.

Irgendwann besuchte ich meinen alten Bekannten im Altenheim, komisch, dort wurde ich geboren, da war es noch Entbindungskrankenhaus ... irgendwann wurde es zum Altenheim umfunktioniert. Wie die Verbindung manchmal so geht ... der eine kommt auf die Welt, der andere geht von dieser Welt. Dies war von meinem Bekannten noch eine Besonderheit: am 12. Juli diesen Jahres hätte er seinen 100ersten Geburtstag ... er starb aber am 06.07. Sein Herzenswunsch vor seinem Tod war aber, dass eingeplantes Geburtstagsständchen vom Musikverein (bei dem ich auch mitspiele) in jedem Fall stattfinden soll, seinen Mitbewohnern im Altenheim hat er es ja bereits versprochen. Und es war so: am Sonntagmorgen den 12.Juli um 11 Uhr trafen wir uns im großzügigen, coronagerechten Innenhof des Altenheims, und spielten unser Geburtstagsständchen in Memorium unseres Antons und für die lieben Mitbewohner des Altenheims.

Der Himmel war blau, die Sonne strahlte, die Trompeten schmetterten, sodass Anton bestimmt alles sehen und hören konnte und alle anderen am Boden freuten sich auch.

Manchmal braucht eine Geschichte einen Anlass ... nur Menschen können sich so begleiten.

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Alle Beiträge des Erzählprojektes »Die Liebe in Zeiten von Corona«

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