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Ex-Bischof Tebartz muss nicht haften

von Britta Baas vom 09.09.2015
Mit einem Bau-Skandal im Bistum Limburg erlangte er zweifelhafte Berühmtheit. Franz-Peter Tebartz-van Elst hat mittlerweile einen neuen Job im Vatikan. Von dort kommt jetzt auch die Entscheidung: Der Mann muss für seine Bausünden nicht haften. In Limburg nimmt man es zähneknirschend hin
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Die Presseabteilung des Bistums Limburg verkündet es heute Morgen in dürren Worten. »Kein Verfahren«, heißt es da: »Die Kongregation für die Bischöfe hält im Einvernehmen mit dem Staatssekretariat des Vatikans die Prüfung von Schadensersatzleistungen für nicht angebracht.« Ein Verfahren vor einem Kirchengericht werde nicht eröffnet. Weihbischof Manfred Grothe, Administrator des Bistums, erfuhr das direkt in Rom.

Die Bistumsleitung hatte in den zurückliegenden Monaten darauf gedrängt, eine mögliche Amtshaftung von Franz-Peter Tebartz-van Elst zu prüfen. Dieser hatte mit dem Umbau seines Bischofssitzes einen Bau- und Finanz-Skandal ausgelöst, der im im Oktober 2013 dazu führte, dass er sein Amt in Limburg aufgeben musste.

Kirchenjuristen wie Thomas Schüller hatten in de

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Mathilde Vietze
11.09.2015
Wenn das Beispiel Schule macht, kann sich
künftig jeder Kirchenfürst nach Belieben
"bedienen". Und dann wundert man sich,
warum immer mehr Leute der Kirche den
Rücken kehren. Der "mangelnde Glaube" ist
es sicher nicht!
Heidrun Meding
10.09.2015
Wenn doch endlich die Staatsleistungen an die beiden privilegierten (noch) Großkirchen in Deutschland gestoppt werden könnten.
Wir Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, ob kirchlich engagiert oder nicht, zahlen insgesamt für Bischofssitze, Kirchengebäude, kirchliche Kindergärten und kirchliche Schulen, die Krankenhaus- und Militärseelsorge und so weiter und so weiter.
Dabei sinkt die Zahl der Kirchenmitglieder rasant; und von diesen Mitgliedern gilt mindestens die Hälfte als "Karteileichen".
Warum fehlt den Politikerinnen und Politikern nach wie vor der Mut, eine strikte Trennung von Staat und Kirchen endlich zu vollziehen?
Paul Haverkamp
10.09.201509:43
Reformwilligkeit trifft auf Reformverweigerung

Dass TvE nicht zahlen muss, beweist erneut einerseits, wie stark die ultrakonservativen Kräfte in der Kurie um Müller sind und andererseits wie schwach die Position des Papstes in Wirklichkeit ist.

Im Übrigen wird sich diese Diagnose exakt genauso bei der bevorstehenden Familiensynode erweisen. Auch dort wird das Ergebnis wieder lauten: Die Kurie wird jede Reform verhindern und der Papst, der in den Medien gern sich als sprungbereiter und reformhungriger Tiger sich darstellen lässt, wird als Bettvorleger landen.