Zur mobilen Webseite zurückkehren
vom 20.03.2021
von AW

Etwas (das immer da war und ist, trotz Corona)

Ich, alleine, schon recht alt, oft einsam, mit viel Zeit zum intensiven Nach-Denken und ihm Nach-Spüren, stelle fest, es muss und hat zeit meines Lebens etwas gegeben, das mich nicht nur existieren, sondern lebendig fühlen lässt.

2) Immer muss da etwas gewesen sein, das mich liebte und liebt, das mich selber lieben ließ und lässt.

3) Dieses Etwas zeigte und zeigt sich mir in verschiedenen Facetten, so z.B.

in Begegnungen mit Menschen und Tieren, in Zeichen aus der Natur, in der Kunst etc.

4) Dieses Etwas war gewiss schon da, bevor es mich gab.

5) Dieses Etwas erst hat mich befähigt, zu leben und zu lieben. Leben und Lieben sind immer mehr »eins« geworden für mich: Ich lebe, weil ich liebe. Ich liebe, weil ich lebe. Ich werde geliebt, weil ich bin. Ich lebe, weil ich bin. Ich lebe und liebe das Sein: mein Da-sein und das Sein von allen und allem.

6) Was bin ich doch für ein glücklicher Mensch, dass ich das Leben liebe, ohne fragen zu müssen, ob es mich liebt, denn es liebt mich ja!

7) Was bin ich doch für ein glücklicher Mensch, dass ich selbst Menschen lieben kann, ohne wissen zu wollen, ob sie mich lieben! (Wenngleich die Sehnsucht danach bleibt, auch von ihnen geliebt zu werden.)

8) Was bin ich doch für ein glücklicher Mensch, dass ich meiner Liebe und meinem Leben hilflos ausgeliefert bin.

9) Ach, wie bin ich dankbar für dieses »Etwas«. Auch wenn es schon immer da war und immer da ist, spüre ich es nicht durchgängig in meinem Leben. Leider!

Selbst jetzt, in Zeiten von Corona, kommt es mir immer wieder mal abhanden.

______

Alle Beiträge des Erzählprojektes »Die Liebe in Zeiten von Corona«

______

Jeden Morgen kostenlos per E-Mail: Spiritletter von Publik-Forum

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an datenschutz@publik-forum.de.

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.