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Der Franziskus-Effekt

von Britta Baas vom 28.05.2014
Heute beginnt der 99. Deutsche Katholikentag in Regensburg. 30.000 Dauerkarten sind verkauft; mit zusätzlichen 30.000 Tagesgästen rechnen die Veranstalter. Deutschlands Katholiken beschäftigen sich vor allem mit zwei Themen: Welche Chancen bietet uns – und der Welt – der neue Papst? Und: Wie viel Religion verträgt die säkulare Gesellschaft?
Brücken bauen in Regensburg: Gelingt das den Katholikinnen und Katholiken? Mehr als 30.000 Dauergäste sind zum Katholikentag angemeldet, weitere 30.000 Tagesbesucher werden zusätzlich erwartet. (Foto: pa/dpa/Uli Deck; Grafik: www.katholikentag.de)
Brücken bauen in Regensburg: Gelingt das den Katholikinnen und Katholiken? Mehr als 30.000 Dauergäste sind zum Katholikentag angemeldet, weitere 30.000 Tagesbesucher werden zusätzlich erwartet. (Foto: pa/dpa/Uli Deck; Grafik: www.katholikentag.de)
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Große Themen werden manchmal von kleinen Problemen überholt. Zu diesen kleinen, aber höchst aktuellen Themen zählt heute die Frage: Wie um alles in der Welt wird das Wetter? Genauer gesagt: Wie wird das Wetter in Regensburg? Danach nämlich muss entschieden werden, welche Kleidung in den Koffer wandert und welche draußen bleibt.

Noch gibt es eine schwache Hoffnung, dass der Name der Stadt, in der der 99. Deutsche Katholikentag stattfindet, kein schlechtes Omen ist. Regensburg! Da steckt leider das Wort »Regen« drin. Und die offizielle Wettervorhersage ist ungünstig; lediglich am Freitag wird mit längeren sonnigen Phasen gerechnet.

Wetterfragen können die Stimmung auf solchen Groß-Events maßgeblich beeinflussen. Man nimmt alles leichter, wenn die Sonne scheint. Selbst G

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Michael Eckhardt
08.06.2014
Der Katholikentag war für mich eher enttäauschend. Obwohl das Apostolische Schreiben "Evangelii Gaudium" einigen Sprengstoff enthält, besonders Punkt 53. -
"Diese Wirtschaft tötet.", kamen wieder primär die alten, fast schon "klassischen",
Themen zur Sprache: Zwangszölibat und das
Verhältnis gegenüber wiederverheirateten
Geschiedenen.
Monika
02.06.2014

Bitte lassen Sie das o.g. Tagebuch doch noch einige Zeit im Internet, denn ich möchte es gerne weiterleiten und darauf hinweisen. Außerdem ist es eine gute Werbung für Publik-Forum , finde ich . Speziell der Beitrag über die Frau in der Kirche sollte veröffentlicht bzw an anderer Stelle , z.B. in einer nächsten Ausgabe von Pub-For zur Diskussion gestellt werden.



Frank W Goertz
30.05.2014
Vielen Dank für die tollen Berichte aus Regensburg. Ich bin kein großen Kirchgänger, aber der Papst hat mich bis jetzt tief beeindruckt! Besonders sein Verzicht auf Prunk und Protz. Weiter so , Franziskus. Wenn nun noch Themen wie Zölibat und Homosexualität angepackt werden, dann werden auch mehr Leute katholisch bleiben.
Weiterhin viel Erfolg
Ihr Frank W Goertz
Philipp Bockenheimer
29.05.201422:36
Interessant, dass die Beiträge zu diesem "Tagebuch" die Schwerpunkte Papst und Kirchenstruktur haben. Dazu noch eine Anregung: Die Abkehr so vieler Enttäuschter von den christlichen Kirchen geht vielleicht weniger auf den Vertrauensverlust oder "Säkularisierung" zurück, als vielmehr darauf, dass die Kirchen nicht der geistigen und bewusstseinsmäßigen Entwicklung der Menschheit folgen. Grundlegende Forschung zu Stufen menschlicher Bewußtseinsentwicklung hat Clare Graves (1914-1986) schon im letzten Jahrhundert gelegt. Nun haben drei evangelische Theologen mit dem Buch "GOTT 9.0" theologische Überlegungen dazu vorgelegt. Die Quintessenz: Unser Gottesbild entwickelt und verändert sich entsprechend den in der Weltbevölkerung vorherrschenden Stufen der Entwicklung menschlichen Bewusstseins, denen Kirchen und Dogmen jedoch nicht folgten. Vielleicht könnte Norbert Copray das Buch mal diskutieren.
Philipp Bockenheimer

Christine Klissenbauer
29.05.2014
Ich bin höchst gespannt auf diesen Katholikentag mit seiner Fülle von Themen. Hoffe, dass die lateinamerikan. Realität auch, zumindest am Rande, zu Wort kommt, aber das sicher schon durch die zumindest geistige Präsenz unseres Papstes.
Joachim Dietl
29.05.2014
Endlich,
endlich ein Papst, der mit seinen Kopf an die Klagemauern dieser Welt und dieser Gesllschaft stößt. Ich hoffe, dass diese Zeichen manifest werden und nicht im "ja aber" und "das muß man alles kritisch sehen" unseres alltäglichen Denkens untergehen.
Maria Muhs
29.05.2014
Ja, der Franziskus-Effekt!Dieser Papst ist für mich beeindruckend.
Das er Lampedusa besucht hat, um auf das Drama an den Grenzen Europas aufmerksam zu machen, ist eine starke Geste,aber:Im Vatikan sind doch sicher einige Zimmer frei. Was hat den Papst daran gehindert, einige Flüchtlinge mitzunehem und ihnen Schutz zu bieten?
Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen...

Maria Muhs
Michael Eckhardt
29.05.2014
Es läuft gerade bei "Anne Will" eine relativ
langweilige Diskussion zum ersten Weltkrieg.
In dem Zusammenhang möcht ich auch darauf
aufmerksam machen, daß sowohl die Exhortatio
von Papst Benedikt XV. als auch das Gedicht
"Krieg dem Kriege" von Tucho einen Hinweis
enthält, der tatsächlich nahelegt, daß der
Begriff Shoa dem Begriff "Holo-caust" vorzuziehen ist.
Michael Eckhardt
28.05.2014
Kann mir mal jemand sagen, was Papst Franziskus mit dem "Friedensgebet" erreichen
will? Er ist ja nicht einmal so deutlich wie
Papst Benedikt XV.. Dessen Exhortatio zum ersten Weltkrieg, sich naturgemäß auf Europa
bezog. - Überhaupt scheinen militärkritische
Beiträge, selbst von Päpsten, in Deutschland
weitgehend ignoriert zu werden. Über die
Exhortatio Benedikt XV. und die Äußerungen
von Papst Johannes XXIII. zu Atomwaffen bis
zu den Äußerungen der Päpste Benedikt XVI.
und Franziskus zum Waffenhandel. Eine
Untersuchung hierrüber wäre wünschenswert.
Gisela Wuttke
28.05.2014
ich bin evangelisch - kritisch zur EKD, wegen "global" genannter Anpassung an Zeitgeist, Gender etc.
Kreuzestod Jesu,Sünde, Vergebung - alles kein Thema! Gläubige = Evangelikal meist schon negativ besetzt!
Ich werde Ihre Berichte intensiv verfolgen.
Ökumene wäre ein gute Lösung für alle Christen!!!
Ob in diesem Punkt der neue Papst Türen öffnet und die Kathol. Kirchenregierung mitmachen würde????
Gute Ergebnisse wünsche ich dem Kirchentag!
Rolf Hummel
28.05.2014
Meine Meinung dazu: Papst Franziskus wird geschickt von einer vatikanischen Bürokratie instrumentalisiert.Er muß nun dafür herhalten,was Papst Joh.Paul II.( der Heilige)und Benedikt XVI.in 35 Jahren "versiebt" haben. Er wird aufgebaut als der große Reformer, der er gar nicht ist und sein will.
Leute,schaltet doch endlich mal euer Hirn ein und denkt selber, nicht mit den vatik.Köpfen,aber auch nicht mit den Publik-Forumköpfen.Sapere aude, sagte schon mal Immanuel Kant...Schaut genau hin und schaut zurück in die Geschichte dre kath.Kirche,die voller Widersprüche ist.