Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2012
Jesu Geburt: Die Würde der Ohnmächtigen
Der Inhalt:

Der defekte Messias

von Susanne Krahe vom 26.12.2012
Was wäre, wenn Jesus kein süßes Kindlein mit lockigem Haar geworden wäre? Über die Seligkeit der Strauchelnden
Der verhinderte Heiland brachte keinen Sturm zum Schweigen, versetzte keine Berge und hatte Schwierigkeiten mit dem Ausraufen der Ähren. Als er versuchte, über das Wasser zu gehen, verlor er das Gleichgewicht ... (Foto: photocase/railwaycomps)
Der verhinderte Heiland brachte keinen Sturm zum Schweigen, versetzte keine Berge und hatte Schwierigkeiten mit dem Ausraufen der Ähren. Als er versuchte, über das Wasser zu gehen, verlor er das Gleichgewicht ... (Foto: photocase/railwaycomps)
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Vier Jahre vor unserer Zeitrechnung kam in der Nähe von Jerusalem in einem Schuppen der Messias zur Welt. Die Geburt fand unter medizinisch bedenklichen Umständen statt. Der Säugling war eine Frühgeburt und ziemlich blau, aber die Folgen des Sauerstoffmangels zeigten sich erst ein paar Stunden nach seinem ersten Schrei. Als seine Mutter ihm die Windeln anpassen wollte, standen die Beine des Kindes schief und seine Füße kreuzten sich. Zwischen einem Wimmern und dem nächsten krampfte sich der winzige Körper immer wieder zusammen, sodass die Haut unter seinen Fingernägeln jegliche Farbe verlor. Die Eltern hielten erschrocken den zuckenden Leib ihres Sohnes fest und wollten es nicht glauben: Der Gesalbte Israels und Retter der Welt war spastisch gelähmt.

Es war zu spät, den Weihnachtsgästen abzus

Kommentare
Der Kommentierungszeitraum für diesen Artikel ist abgelaufen, daher können Sie ihn leider nicht mehr kommentieren.
Heinz Pütter
26.12.201217:40
Man muss kein besonderer und gesunder Mensch sein, da das ewige SELBST in uns die Größe ausmacht. Wir verehren immer ein besonderes Idol, alles muss stimmen, wie im Fernsehen. Es ist ein Kult den wir betreiben, doch das macht den inneren Menschen in seiner Grü0e nicht aus. Wer sich selbst in allem erkannt hat, ist groß. Das äußere Erscheinungsbild sollten wir nicht so hoch bewerten. Manchmal steht ein behinderter Mensch vor uns und wir haben nicht erkannt wer wirklich vor uns steht. Jeder Mensch ist dieser Christus in dem ewigen SELBST. Jesus hatte aus sich selbst nichts, außer sein eigenes selbst, erst in der Erkenntnis des ewigen Selbst machte seine wirkliche Größe aus.