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vom 01.05.2020
von Roswitha Polzer

Ein Virus winzig klein
mit dem bekannten schönen Namen
legt derzeit alle Menschen groß und klein
seelisch und körperlich fast gänzlich lahm.

Es liegt wie eine dunkle Wolke über Stadt und Land,
lässt uns in Ungewissheit hoffen, bangen
und hören die täglichen Nachrichten wie gebannt,
um halt ein wenig Sicherheit zu erlangen.

Doch Wissenschaft und Politik
wissen auch nicht allzu viel,
geben zwar Hinweise, Verbote und viel Statistik,
aber kennen selber nicht das Ziel.

Ja, es fällt nicht leicht, auf lang Gewohntes zu verzichten,
und die Isolierung tut auch weh.
Versuche mich auf ruhige Tätigkeiten mehr zu richten,
was auch mal guttut, wie ich seh.

So lautet heute mein Entschluss:
Ich lasse mich nicht mehr verdrießen!

Mit dem Jammern ist jetzt Schluss!
Möchte den Frühling noch genießen.
Hören und schauen auf die schönen Dinge,
wie Musik, ein Buch und die Natur.
Vielleicht wird‘s mir eher dann gelingen,
dem Leben zu bleiben auf der Spur
als zu sehen auf all die Mängel nur.
Trotzdem falte ich manchmal die Hände,
bete und hoffe auf ein nicht zu fernes Ende.

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Alle Beiträge des Erzählprojektes »Die Liebe in Zeiten von Corona«

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