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Begegnung mit dem Heiland

vom 20.02.2021
von Manfred Fischer, Mannheim
(Foto: Manfred Fischer)
(Foto: Manfred Fischer)

Begegnung mit dem Heiland in diesen Tagen

Seht die Vögel am Himmel sie säen, sie ernten, sie sammeln nicht.
Und ihr himmlischer Vater ernährt sie doch.
Seid ihr denn nicht mehr als sie? ...

Gewiss, Heiland – aber wir leben in dieser Welt, in der es oft kalt und rau zugeht ...
Man sich darüber Gedanken zu machen hat, wie es überhaupt weitergehen soll ...

Und weißt du und die anderen, wie es dann wirklich weitergehen wird? ...

Nur bedingt in den eigenen Vorstellungen und Erwartungen.
Es ist wahr, dass wir nur allzu oft im Unbekannten herumtappen.
Nach dem Motto, wird wohl schon noch alles dabei gut ausgehen ...

Vor lauter Vorstellungen für das Heute nur noch wenig bleibt, wo ihr euch für das eine oder andere entscheiden könnt.
Warum sorgt ihr euch so sehr über den Tag hinaus? ...

Um irgendwie doch etwas Sicheres in dieser unruhigen Welt fest in die Hände zu bekommen ...

Euer Leben hier fest abzusichern, so sehr, dass für das Vertrauen dabei noch kaum etwas übrig bleibt.
So sage ich dir und euch allen: Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht ins Himmelreich gelangen ...

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Heiland, aber wir sind doch keine Kinder mehr ...

Weil durch all euer Machen das Spielerische, das Unbekümmerte hierbei immer mehr verloren gegangen ist.
Es ist eng und streng in eurem Leben geworden, wo das Himmlische euch nur noch wenig berühren kann.
In eurem Denken und Tun, für euch selbst, für Gott, und für alles, was euch hier für eine Weile anvertraut ist, hell, klar, weit, offen, unbegrenzt zu sein.
Wie Kinder auf auf ganz vertrauend, was jeder Tag wieder neu mit sich bringen wird.
Das ist wirklich sehr traurig, dass euch das Geschenk des Lebens dabei so verloren gegangen ist.
Blind, taub, stumm für das Eigentliche ...

Heiland, wird es für uns hier doch noch einen Ausweg geben? ...

Mein Freund, für dich und für all die anderen, Umkehr angesagt.
Eine neue Richtung ausfindig zu machen, die eurem Innersten breite Schwingen verleiht.
Mit denen ihr wie ein Vogel auf das vertraut, was ihn und alles Leben immer wieder neu hält und trägt ...

Es war nur ein wundersamer Traum,
der mich aber bis heute begleitet.
Besonders da, wo die Sorgen mir das Glück meines Lebens nehmen wollen.

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Alle Beiträge des Erzählprojektes »Die Liebe in Zeiten von Corona«

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