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vom 15.03.2021
von Thomas Wagner, Saarbrücken

Arme stehen lange Schlangen,
Lebensmittel zu erlangen.
Und mir wird dabei ganz bange:
wo ist Armut und wie lange?

Vor der Alten Kirche stehen,
Jung und Alte kann man sehen,
man kann sie nicht übersehen,
wie sie da für Armut stehen.

Denn die Tafeln sind geschlossen,
wo die Nächstenlieb geflossen.
So muss in Corona-Zeiten
sich der Blick zum Nächsten weiten.

In der Krise zeigt sich Hoffnung
auf die soziale Besserung.
Aus dem Ich wird die Gemeinschaft,
die nur allein die Lösung schafft.

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Alle Beiträge des Erzählprojektes »Die Liebe in Zeiten von Corona«

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