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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2021
Mensch werden
Die geheimnisvolle Macht der Verletzlichkeit
Der Inhalt:

Berühre den Riss

von Giannina Wedde vom 17.12.2021
Maria als Urbild schöpferischer Lebenskunst in Piero della Francescas Madonna der Geburt
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Zwei Engel ziehen einen schweren, scharlachroten Vorhang auf. Sie enthüllen die Frau im himmelblauen Kleid. Aufrecht, würdevoll, bewusst – so ist die hochschwangere Maria selbst Mitte des Zeltes. Ihre Haltung drückt irdische Schwere und himmlische Hoheit aus. Ernst, selbstversunken und königlich erhaben ist ihr Blick. Mit der linken Hand stützt sie ihren Körper. Ihre Rechte liegt mit einer Geste zärtlicher Selbstgenügsamkeit auf dem tiefen Riss, der ihr Kleid zerteilt. Was wir sehen, ist von unmittelbar ergreifender Kraft. Und was wir nicht sehen, ist erstaunlich: Jesus bleibt verborgen.

Die Darstellung der schwangeren Maria war im Mittelalter nicht ungewöhnlich. Im Typus der Maria gravida sehen wir Maria mit über der Brust verschränkten Armen, auf ihrem Bauch die Buchstaben IHS oder eine kleine

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