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Bischof im Exil

von Constanze Bandowski vom 20.12.2019
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Selbst im Exil in Deutschland ist der philippinische Bischof Antonio Ablón ein vielbeschäftigter Seelsorger. Der Bischof der mit den Altkatholiken verbundenen Iglesia Filipina Independiente hat über die Seemannsmission in Hamburg Kontakt mit vielen philippinischen Seeleuten und Gemeinden und er klärt in Vorträgen über die politische Gewaltdiktatur auf den Philippinen auf. Im Mai hatte sich der 47-Jährige nach Morddrohungen mit einem Touristenvisum in Hamburg in Sicherheit gebracht. (Siehe das Interview »In der Nachfolge des revolutionären Jesus« in Publik-Forum 11/19.) »Als ich ankam, ging es zunächst darum, neue Kräfte zu schöpfen und zu mir zu kommen«, sagt der zweifache Familienvater. Nun ist der Aufenthalt des mutigen Bischofs für ein Jahr gesichert: Die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte, die regelmäßig politisch Verfolgte beherbergt, gewährt ihm ein Stipendium über zwölf Monate.

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