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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2018
Gott wird Wort
In der modernen Welt vom Unsagbaren reden
Der Inhalt:

Unter Palmen

vom 21.12.2018
PFplus

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Wir träumen von Palmen, vom Garten Eden. Im biblischen Israel waren Palmenwedel Ausdruck der Freude. Mit ihnen feierte man Feste und begrüßte den Messias in Jerusalem. Die Palme steht auch für die gemeinsame Kulturgeschichte zwischen Abend- und Morgenland. In der christlichen, jüdischen und islamischen Ikonografie verkörpert sie Frieden, Wohlstand und Fruchtbarkeit. Gleichzeitig ist sie ein weltliches Sehnsuchtssymbol. Allgegenwärtig in der Werbung und den sozialen Medien beschwört sie Vorstellungen von Luxus, Jetset und ewigen Sonnenschein herauf. So repräsentiert sie ein modernes Paradies. Der Bildband »Paradise is Now«, herausgegeben von Robert Grunenberg, zeigt die vielseitige Darstellung von Palmen in der zeitgenössischen Kunst. Er ist im Hatje Cantz Verlag erschienen.

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