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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2018
Gott wird Wort
In der modernen Welt vom Unsagbaren reden
Der Inhalt:

Streitfragen zur Zukunft Brauchen Kinder Religion?

vom 21.12.2018
Leserstimmen Die Schulleiterin Ulrike von Chossy sagte »Nein«, der Erziehungswissenschaftler Volker Ladenthin sagte »Ja«. Nun drucken wir Ihre Zuschriften ab
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Vor einer Antwort auf diese Frage sollte erst geklärt werden, was unter »Religion« verstanden wird. Der Theologe Paul Tillich beschreibt »Religion« als die »Tiefe des menschlichen Geisteslebens«. Das bedeutet: Die Religion ist keine spezielle Funktion, sondern die Tiefendimension in allen Funktionen des menschlichen Geisteslebens. Unter diesem Gesichtspunkt ergeben sich für die Interpretation der Religion weitreichende Folgerungen. Die Metapher der Tiefe bedeutet nach Tillich, »dass die religiöse Dimension auf dasjenige im menschlichen Geistesleben hinweist, das letztlich, unendlich, unbedingt ist. Religion ist im weitesten und tiefsten Sinne des Wortes das, was uns unbedingt angeht.« In der Religion wird also die Frage nach dem Sinn unseres Seins gestellt. Und wo immer diese Frage mit unbedingtem Ernst und une