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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2018
Gott wird Wort
In der modernen Welt vom Unsagbaren reden
Der Inhalt:

Aufgefallen
Das Klima-Mädchen

von Anne Strotmann vom 21.12.2018
Statt in der Schule zu sitzen demonstriert Greta Thunberg vorm schwedischen Parlament für radikale Klimapolitik. Jetzt sprach sie auf dem Klimagipfel
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Unter dem Motto »Schulstreik fürs Klima« sitzt die 15-jährige Schwedin Greta Thunberg jeden Freitag vor dem Reichstagsgebäude in Stockholm. Denn wozu für eine Zukunft lernen, die es nicht geben wird, wenn sich die Klimapolitik nicht radikal ändert? In den Wochen vor den schwedischen Wahlen im September verteilte sie Handzettel: »Weil ihr Erwachsenen auf meine Zukunft scheißt, tue ich das auch. Mein Name ist Greta, ich bin in der neunten Klasse. Und ich bestreike die Schule für das Klima.« Bald war ihr Gesicht überall: in den sozialen Netzwerken, in den Zeitungen, im Fernsehen. Das Mädchen mit den dünnen blonden Zöpfen und dem konzentrierten Gesicht hielt sachkundige Reden: »Manche sagen, wir sollten in die Schule gehen, um Klimaforscher zu werden, damit wir ›die Klimakrise lösen‹ können. Dabei ist sie längst gelöst. Wir