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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2017
Was Menschen wirklich brauchen
Ein Gespräch mit dem Soziologen Hartmut Rosa über die Sehnsucht nach Resonanz
Der Inhalt:

Kirchenführerkritisieren Trump

Der Plan, die amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, wird von kirchlichen Vertretern im Nahen Osten heftig kritisiert. Sie fürchten ein Ende der Friedensbemühungen. Als Zeichen des Protests zogen rund 2000 Christen mit Kerzen durch die Hauptstadt Jordaniens. Während der jüdische Weltkongress die Entscheidung von Donald Trump begrüßte, mahnte der vatikanische Chefdiplomat Pietro Parolin zu Klugheit. Der armenisch-katholische Patriarch Aram I. erinnerte an die »Rechte der Palästinenser«. Der chaldäische Patriarch im Irak, Louis Sako, sagte, die USA sollten Frieden fördern und keine »Kontroversen heraufbeschwören«. Der koptische Papst Tawadoros II. kündigte wie Groß-Imam Ahmed Al-Tayyeb von der Al-Azhar-Universität in Kairo an, man werde den amerikanischen Vizepräsidenten Michael Pence während seines Nahost-Besuches nicht empfangen. Anba Damian, Bischof der Kopten in Deutschland, befürchtet, dass Christen in Ägypten als Sündenböcke für Trumps Entscheidung herhalten müssen.

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