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»Ich fühle mich überwacht«

Von der Schwierigkeit, ein öffentliches Gebet zu formulieren
von Michael Schrom vom 16.12.2016
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Die »Tage gelebter Liturgie« auf Burg Rothenfels bieten eine Selbsterfahrung der besonderen Art: An dem Ort, an dem einst der Religionsphilosoph Romano Guardini die liturgische Erneuerungsbewegung in der katholischen Kirche inspiriert hat, sollen wir ein Eröffnungsgebet für eine Andacht formulieren. Nicht länger als eine Minute, also fünf bis sechs Zeilen. »Nehmen Sie sich fünfzehn Minuten Zeit. Dann tragen Sie es vor, und die anderen können sagen, was sie dabei empfunden haben.« So lautet die Arbeitsauftrag von Christian Lehnert. Der Dichter und Theologe leitet unseren Workshop.

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