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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2014
Handeln, als ob es das Gute gäbe
Weihnachten
Der Inhalt:

Weihnachts-Schokolade ade?

vom 19.12.2014

Als Weihnachtsmänner verkleidete Aktivisten haben vor dem Brandenburger Tor gegen menschenunwürdige Arbeitsbedingungen von Kakaobauern demonstriert. Der unfaire Preis für Kakao zwinge immer mehr Bauern dazu, ihre Farmen aufzugeben, kritisierten die zur Entwicklungsorganisation Inkota gehörenden Aktivisten. Sie stellten zudem eine neue Online-Petition vor, die von den Schokoladenherstellern die Einhaltung von Menschenrechten und die Ablehnung von ausbeuterischer Kinderarbeit fordert. »Wenn sich die Einkommenssituation der Kakaobauern nicht deutlich verbessert, werden wir bald keine Schokolade mehr zum Weihnachtsfest verteilen können«, sagte ein Sprecher. Das sei schlicht und einfach deshalb so, weil die Kakaobauern sich aus der Produktion zurückzögen. In Westafrika, der Hauptanbauregion für Kakao, lebe die Mehrheit der insgesamt 5,5 Millionen Kakaobauern in bitterer Armut. Kinderarbeit und Hungerlöhne für Saisonarbeiter gehören zum Alltag. Grund sei der viel zu niedrige Preis, den die Bauern für ihre Kakaobohnen erhalten.

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