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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2013
Da sein, wo die Wunden der Welt sind
Der Inhalt:

Urne im Wohnzimmer?

vom 20.12.2013

Die Bremische Evangelische Kirche protestiert gegen Pläne des Stadtstaates, künftig das Aufbewahren von Urnen im Wohnzimmer zu erlauben. Die Asche eines Verstorbenen darf demnach zwei Jahre lang zu Hause »zwischengelagert« werden, bevor die Urne in einer Grabstätte beigesetzt werden muss. Das Argument der Kirche gegen die Neuregelung: Damit werde eine öffentliche Erinnerungskultur unmöglich gemacht; Angehörigen und Freunden werde der Ort für die Trauer entzogen. Das Kirchenparlament votiert dafür, im Friedhofsgesetz alles beim Alten zu lassen.

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