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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2013
Da sein, wo die Wunden der Welt sind
Der Inhalt:

Religion verstehen

vom 20.12.2013

Oft ist es schwer genug, die eigene Religion, ihre Geschichte und ihre Zukunft richtig einzuschätzen. Noch schwerer ist es allerdings, die Religion der anderen zu verstehen. Da die europäischen Gesellschaften aber immer multireligiöser werden, schien es dem Interreligiösen Think-Tank – einem Zusammenschluss von Frauen in der Schweiz – angeraten, einen »Leitfaden für den interreligiösen Dialog« zu verfassen. Er soll helfen, häufige Stolpersteine zu erkennen und zu umgehen.

Das siebzigseitige Handbuch stellt 16 Leitlinien für den interreligiösen Dialog vor. Getragen wird das Konzept von einem Perspektivwechsel: Von Menschen aus Mehrheitsreligionen wird verlangt, sich gegenüber Minderheiten zu öffnen, Empathie und Kritik in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Wer sich einer Minderheitenreligion zugehörig füh

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