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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2013
Da sein, wo die Wunden der Welt sind
Der Inhalt:

Stoppt die Blut-Handys!

von Thomas Seiterich vom 20.12.2013
Aktion im Kongo und in Deutschland: Protestieren bei den Elektronik-Riesen
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Im Kongo, dem von brutalen Rohstoff-Kriegen zerrissenen größten Staat in Afrika, betreiben die Menschenrechtsinitiative Justitia et Pax der kongolesischen Bischöfe und das katholische deutsche Hilfswerk Missio eine Kampagne gegen den Verkauf illegalen Coltans durch Rebellengruppen und für saubere Handys. Um an das seltene Erz zu gelangen, erobern die Rebellen im Ostkongo Coltanminen. Die Zivilbevölkerung wird vertrieben, viele Frauen vergewaltigt. Schirmherr der Kampagne ist Erzbischof François-Xavier Maroy. Seine Position: »Es ist schrecklich, dass diese Erze mit dem Blut von Menschen erkauft sind. Dorfgemeinschaften wurden dafür getötet.«

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo wüten seit Jahrzehnten blutige Konflikte. »Dabei geht es zuvörderst um die ext