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Stoppt die Blut-Handys!

Aktion im Kongo und in Deutschland: Protestieren bei den Elektronik-Riesen
von Thomas Seiterich vom 20.12.2013
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Im Kongo, dem von brutalen Rohstoff-Kriegen zerrissenen größten Staat in Afrika, betreiben die Menschenrechtsinitiative Justitia et Pax der kongolesischen Bischöfe und das katholische deutsche Hilfswerk Missio eine Kampagne gegen den Verkauf illegalen Coltans durch Rebellengruppen und für saubere Handys. Um an das seltene Erz zu gelangen, erobern die Rebellen im Ostkongo Coltanminen. Die Zivilbevölkerung wird vertrieben, viele Frauen vergewaltigt. Schirmherr der Kampagne ist Erzbischof François-Xavier Maroy. Seine Position: »Es ist schrecklich, dass diese Erze mit dem Blut von Menschen erkauft sind. Dorfgemeinschaften wurden dafür getötet.«

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