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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2013
Da sein, wo die Wunden der Welt sind
Der Inhalt:

Sie schauen nicht zurück und fragen nicht nach morgen

von Rainer Hagencord vom 20.12.2013
Tiere zu missachten ist menschliche Hybris. Denn sie sind Mitgeschöpfe der Menschen und verkörpern deren tiefe Sehnsüchte. Auch daran erinnert Weihnachten
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Anders als bei Matthäus und Lukas beginnt die Geschichte Jesu von Nazareth im Markusevangelium nicht mit der Kindheitsgeschichte, sondern mit Taufe und Versuchung Jesu; und so heißt es fast lapidar: »Er lebte bei den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm.« Der Evangelist spielt damit bewusst auf die Friedensvision des Jesaja-Buches im Alten Testament (Kapitel 11) an, in der der Wolf beim Lamm liegt, Kalb und Löwe zusammen weiden und von einem Knaben gehütet werden.

Damit klingt ein Thema an, das in der christlichen Theologie fast vergessen ist, hat sie doch ihr Augenmerk sehr auf Jesus, den Mittler der Erlösung, gelegt. Dieser ist auch Mittler der Schöpfung, wie es unter anderem der Brief an die Kolosser zum Ausdruck bringt: »Das Kind göttlicher Liebe ist Abbild der unsichtbaren Gottheit, ein