Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2013
Da sein, wo die Wunden der Welt sind
Der Inhalt:

Sansibar geht unter im Hass

von Thomas Seiterich vom 20.12.2013
Säureattentate gegen Priester und junge Christinnen: In dem Ferienparadies am Indischen Ozean beginnt eine brutale Christenverfolgung
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Zwischen den Jahren ist Hochsaison. Zu Tausenden fliegen weiße Urlauber ein. Oberflächlich betrachtet ist auf der »Trauminsel« Sansibar, jener einzigartigen Mischung aus Indien, Persien, Arabien und Ostafrika, alles schön und entspannt wie immer. Doch im heißen, abgedunkelten Büro von Father Cosmas Alphonce Shayo verfliegt jede Ferienstimmung.

»Vor einem Jahr zählte die Diözese 16 Geistliche, jetzt sind wir nur noch 10«, sagt Father Cosmas. Sein Büro liegt im Schutz hoher Mauern neben der Saint Joseph’s Cathedral in der historischen Inselhauptstadt Stone Town. Der Pfarrer zeigt auf zwei große Bilder. Das eine zeigt Tansanias Staatspräsidenten Kikwete, das andere einen beleibten Priester von etwa vierzig Jahren. »Das ist Father Evaristus Mushi, mein Vorgänger«, sagt de