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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2013
Da sein, wo die Wunden der Welt sind
Der Inhalt:

Einspruch: Judentum sollte mehr als nur Kultpflege sein

vom 20.12.2013

Zu: »Selbstbewusst und doch fragil« (22/13)

Es ist erfreulich, dass sich jüdisches Leben in Deutschland wieder deutlich und in unterschiedlichen Tendenzen zeigt. Trotzdem beschlich mich bei der Lektüre des Artikels das Gefühl, dass es sich weitgehend um Formalien eines Kultus handelt. Sodass sich für mich die Frage ergibt, ob das Judentum als Religion noch aussagekräftig ist oder es sich vor allem um Traditionspflege handelt. Mein Vorschlag dazu wäre, auch von jüdischer Seite aus die begrenzenden Unterschiede zu anderen Religionen durch mehr Bewusstsein von Gemeinsamkeiten zu ersetzen. Jüdisches Religionsverständnis wäre dann zwar kein Alleinstellungsmerkmal des ethnischen Judentums mehr, könnte sich aber deutlicher in den globalen Dialog um grundsätzliche Werte und ökologische Fragen einbringen. Christoph Müller-

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