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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2013
Da sein, wo die Wunden der Welt sind
Der Inhalt:

Aufgefallen
Die sanfte Kämpferin

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 20.12.2013
US-Friedensaktivistin Medea Benjamin setzt sich gegen den Einsatz von Kampfdrohnen ein. Dafür reist sie um die Welt – auch nach Deutschland
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Medea Benjamin überrascht. Weder wird ihr Alter auf 61 Jahre geschätzt, noch wirkt sie wie eine Powerfrau: eine, die laut, selbstbewusst und forsch auftritt. Wer sich öffentlich gegen Kriege und Gewalt ausspricht, wer in Pakistan, im Jemen und im Irak auf die Straßen geht, in Bahrain verhaftet wird, auf dem Tahrir-Platz in Kairo dabei ist, wer den »Gaza Freedom March« organisiert und selbst dem US-Präsidenten ins Wort fällt, muss doch so eine sein. Weit gefehlt. Medea Benjamin ist eine zierliche Frau, kaum 1,60 Meter groß. Die in Kalifornien aufgewachsene Friedensaktivistin hat einen sanften Händedruck und ein gewinnendes Lachen. Ihre braunen Augen leuchten, wenn sie lächelt, das tut sie häufig. Selbst dann, wenn sie über Themen spricht, die gar nicht lustig sind. Kampfdrohnen zum Beispiel, unbemannte, aber bewa