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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2011
Tanz für die Liebe
Weihnachten: Gott kommt in jedem Menschen zur Welt
Der Inhalt:

In letzter Sekunde

von Ursula Rüssmann vom 04.05.2012
Was die Vereinten Nationen aus den Völkermorden in Ruanda und Srebrenica gelernt haben. Zum Beispiel in Libyen

In Publik-Forum 22/2011 kritisierte der Jurist Hinrich Bartels die völkerrechtswidrige Tötung von Osama Bin Laden oder Gaddafi. Er fordert statt Kriegen ein friedliches Verfahren in der UNO. Für die Journalistin Ursula Rüssmann ist die UNO schon heute besser als ihr Ruf.

Es wäre wunderbar, wenn wir die von Hinrich Bartels beklagte »neue Kultur des Tötens« abschaffen könnten. Wenn wir sie, wie Bartels es sich wünscht, ersetzen könnten durch eine allumfassende internationale Streitordnung, in der die Staaten ihre sämtlichen Konflikte den Vereinten Nationen vorlegen, statt Drohnen und Eliteeinheiten in Gang zu setzen. Aber die Vorstellung ist leider utopisch – denn die UN können auf absehbare Zeit nicht die homogene, global respektierte Supra-Instanz werden, die sie dafür sein müssten.

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