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Bündnis von Kirche und Macht

von Thomas Seiterich vom 19.12.2008
Unter Patriarch Alexij II. wurde die russische Orthodoxie stark
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Wenn die Machthaber Putin und Medwedew in der von Sowjetdiktator Stalin einst gesprengten, jedoch heute glänzend neu erstrahlenden Moskauer Christus-Erlöser-Kathedrale beten, überträgt das Fernsehen diese Auftritte bis in den letzten Winkel des riesigen Russland. Neue Atom-U-Boote und Wolkenkratzer werden gesegnet. Ab und an versammelt sich der Generalstab zum Gottesdienst. Mächtig ist die russisch-orthodoxe Kirche geworden seit dem Niedergang des Sowjetkommunismus Ende 1991. Der Steuermann, der Russlands Orthodoxie in all den unruhigen postkommunistischen Jahren bei ihrem Sturmlauf zu neuer Größe leitete, der Moskauer Patriarch Alexij II., starb Anfang Dezember. Der schwer Herzkranke wurde 79 Jahre alt.

All diejenigen, nach deren Ansicht die Religion zuvörderst dem Staat und der Macht dienen muss, würdigen Alexij als ein

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