Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2021
Diese verdammte Freiheit
Wolfgang Thierse über ein falsches Verständnis von Autonomie in der Corona
Der Inhalt:

Kindersegen bei den Kegelrobben

vom 03.12.2021
(Foto: imago images/Annett Mirsberger)
(Foto: imago images/Annett Mirsberger)

Seit einigen Wochen werden auf Helgoland wieder Geburten gezählt. Kegelrobben bringen auf der Nordseeinsel und vor allem auf der Nebeninsel namens Düne zu dieser Zeit Jungtiere zur Welt. Der Bestand der bedrohten Art hat sich überraschend deutlich erholt. Zuletzt wirkte sich wohl auch die Corona-Pandemie positiv auf die Tiere aus. Da weniger Touristen nach Helgoland kamen, hatten sie mehr Ruhe. Im vergangenen Winter wurden auf der Düne sogar mehr Kegelrobben geboren als je zuvor. Mehr als 650 Robbenkinder zählte der Verein Jordsand, der gemeinsam mit den Rangern der Gemeinde Helgoland den Bestand auf der Insel betreut. Die Kegelrobbe ist das größte in Deutschland lebende Raubtier. Ausgewachsene Tiere werden bis zu 300 Kilogramm schwer. Das erste Jungtier dieses Winters erblickte Anfang November das Licht der Welt. Die frühen Lebenswochen der Jungen bergen viele Gefahren, schreibt der Verein auf seiner Homepage. In dieser Zeit seien die Jungen, ausgestattet mit einem Wollfell, darauf angewiesen, an hochwassergeschützten Strandabschnitten zu liegen. Gestörte Ruhe könnte dazu führen, dass die Verbindung zwischen Mutter und Jungem abreißt oder die Jungtiere zu früh ins Wasser gehen, wo sie dann kaum Überlebenschancen haben.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 23/2021 vom 03.12.2021, Seite 29
Diese verdammte Freiheit
Diese verdammte Freiheit
Wolfgang Thierse über ein falsches Verständnis von Autonomie in der Corona

Liebe Leserin, lieber Leser, dieser Artikel ist für Sie kostenlos. Unabhängiger und kritischer Journalismus braucht aber auch in diesen Zeiten Unterstützung. Wir freuen uns daher, wenn Sie Publik-Forum vier Wochen kostenlos testen. Vielen Dank.

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.