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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2021
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

Die Diakoninnengräber von Aschdod

vom 03.12.2021
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»Mutter Sophronia« ist hier begraben; Theodosia, die Diakonin, ihre Amtsschwester Gregoria. Ein Team von Archäologinnen und Archäologen hat die Mosaike und Bodenfunde ausgewertet, die 2017 in einer im vierten oder fünften Jahrhundert erbauten Basilika im Süden der israelischen Hafenstadt Aschdod gefunden wurden. Ihre Erkenntnis: In dem Sakralbau waren mehrere Frauen als Geistliche tätig, die eine wichtige Rolle im Gemeindeleben spielten und auch hoch verehrt wurden.

Das Forschungsteam legte das Skelett eines Einzelgrabs frei, das offenbar eine besondere Bedeutung hatte; es wurde nicht wieder neu belegt und bildete den Mittelpunkt der Basilika. Wahrscheinlich ist es das Skelett einer Frau. Es könnte eine der vier Töchter des Apostels Philippus gewesen sein, von dem die Apostelgeschichte e

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