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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2018
Letzte Zuflucht
Die Christen und der Staat: Das Ringen ums Kirchenasyl
Der Inhalt:

Mexiko: Ein Foto und seine Geschichte

Das Bild ging um die Welt: Eine Migrantin läuft mit ihren Kindern vor dem Tränengas der US-Sicherheitskräfte davon. Die Frau im Bild ist Maria Meza. Vor zwei Monaten hat sich die 39-Jährige mit ihren fünf Kindern aus Honduras auf den Weg in die USA gemacht. Denn in ihrer Heimatstadt San Pedro Sula herrscht Gewalt. Der Fotograf Kim Kyung-Hoon will zeigen, was an der Grenze zwischen Mexiko und den USA wirklich geschieht. Trump zeichnet das Bild gewalttätiger Migranten. Dem will Kyung-Hoon seine Fotos entgegensetzen. Er sucht Maria Meza und sie erzählt ihre Geschichte: »Ich hatte Angst, dass meine Kinder und ich durch das Gas sterben.« Nun ist die Familie mit etwa 4700 anderen Migranten in einer Sportanlage in Tijuana untergebracht. Die Honduranerin hofft auf Asyl. Sie will nach Louisiana. Dort lebt der Vater der Kinder.

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