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Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2018
Letzte Zuflucht
Die Christen und der Staat: Das Ringen ums Kirchenasyl
Der Inhalt:

Editorial: Liebe Leserin, lieber Leser,

mit Riesenschritten geht es auf Weihnachten zu. Wem in der adventlichen Geschäftigkeit und Vorfreude ein Stern den Weg weist, den führt er zu einer schlichten Herberge, in der Jesus zur Welt kommt. Die biblische Geschichte im Lukasevangelium über die Geburt im Stall erinnert daran, wie bedürftig wir Menschen nach Liebe und Geborgenheit sind. Dass wir hoffen wollen: Alles wird besser!

So ähnlich geht es ganz konkret jenen Menschen, die die Weihnachtstage im Kirchenasyl verbringen werden. Markus Dobstadt hat eine Frau und ihren Sohn besucht, die aus Eritrea stammen. An ihrem Beispiel wird klar: Es wird in Deutschland nicht einfacher, Menschen in Not Herberge zu geben. Der Staat macht es Kirchengemeinden immer schwerer, Geflüchtete vor der Abschiebung zu bewahren. Welche Strategie steckt dahinter? Und wohin soll sie führen? Lesen Sie das Feature »Letzte Zuflucht« auf Seite 26.

Herberge suchen, ein neues Zuhause finden: Das ist auch ein Thema für Konservative in diesem Land. Es betrifft sie in einem geistigen Sinn. Deutschland ist nach rechts gerückt; der AfD wieder Wähler abzuringen, ist erklärtes Ziel der CDU/CSU. Nur: Muss man dafür auf die nationalkonservative Karte setzen? Soll der Markenkern europakritisch, gar völkisch sein? Was heißt »konservativ« in einer Zeit des Wandels? Das fragt sich Alexander Schwabe (Seite 12).

In Berlin verlässt derweil eine Kollegin die Redaktion von Publik-Forum. Bettina Röder, zwei Jahrzehnte »unsere Frau in der Hauptstadt«, hat der Bundespolitik, den ostdeutschen Bundesländern, Reportagen und Analysen aus Osteuropa ein verlässliches Zuhause im Blatt gegeben. Aus Altersgründen gibt sie ihren Job