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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2018
Letzte Zuflucht
Die Christen und der Staat: Das Ringen ums Kirchenasyl
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 07.12.2018

Inszeniertes Theater

Zu: »Der Mord und der Westen«
(21/18, Seite 12-15)

Nach der Glaubwürdigkeit westlicher Politik zu suchen erübrigt sich. Um die Logik der bösartigen globalen Entgleisungen zu verstehen und deren Erfüllungsgehilfen zu entlarven, bedarf es eines mutigen Blickes hinter das vordergründig inszenierte Theater. Seien wir wachsam im Umgang mit den aktuellen Herausforderungen. Christian Wiest, Allersberg

Bessere Fundamente

Zu: »Die bunte Welt hinter den Buchstaben« (21/18, Seite 16-18)

In dem Artikel von Alexander Schwabe steht: »Religiöse wie säkulare Fundamentalisten vereint der Kampf gegen denselben Feind: die offene, liberale Gesellschaft«. Ich warne davor, die Diskussion auf diesen Nenner zu reduzieren. Der Satz »Es gibt keine absolute Wahrheit« ist schon in sich unlogisch und taugt nicht als Glaubensbekenntnis. Das ist keine Spitzfindigkeit, sondern hat große Bedeutung. Niemand kommt ohne Fundamente aus, und damit wird der Fundamentalismus-Vorwurf zum Totschlag-Argument. Es geht nicht darum, ob man Fundamentalist ist oder nicht, sondern welches die besseren Fundamente sind. Wenn es keine absolute Wahrheit gibt, mit welchem Recht wurden dann AfD-Vertreter aus dem Katholikentag ausgeladen? Erreicht man so nicht genau das Gegenteil einer offenen und liberalen Gesellschaft? Martin Hörrmann, Straubenhardt

Ich bin Fundamentalist der Gewaltfreiheit. Dadurch bin ich offen für alle Weltanschauungen. Die Konflikte werden durch den gewaltfreien Dialog mit geistigen Argumenten gelöst. Die Gewaltfreiheit ist eine fundamentale Wahrheit. Der Schöpfer hat uns Menschen zum Leben erschaffen, nicht zum Töten. Der Krieg ist der größte Irrtum unserer Geschichte. Die Präambel der Unesco sagt uns, was wir tun müssen: »Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert sein.« Richard Steinhauser, Sigmarszell

Der Fundamentalismus ist, als »erster Grund«, Reaktion auf die verdrängten Probleme der bislang weltbestimmenden

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