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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2017
Wie kommt Gott in die Welt?
Ein muslimisch-christliches Gespräch zum Advent
Der Inhalt:

Leserbriefe

Bilanz des Lutherjahrs

Zu: »Was bleibt?« (21/17, Seite 26-31) und »Komatöse Kirche« (Publik-Forum online)

Vielen Dank für das Interview mit Frau Käßmann, Frau Wendebourg sowie Herrn Gundlach. Es zeigt, warum das Reformationsjubiläum 2017 so grandios gescheitert ist: »Wir schaffen es nicht, die Nahtstelle zu finden.« Das sieht Frau Wendebourg völlig richtig. Dabei ist die Nahtstelle bekannt. Dort, wo Glaube und Alltag zusammenleben, Tag für Tag. Dort, wo mindestens sechzig Mal im Jahr gepredigt wird. Die Nahtstelle war, ist und bleibt die Gemeinde! Es scheint, dass die kirchenleitenden Gremien den Protestantismus im 21. Jahrhundert ohne Volk planen. Da ist es kein Wunder, dass viele der organisierten Veranstaltungen rar bis gar nicht besucht wurden. Was bleibt? Die Erkenntnis, dass die Kirche wieder dringend eine Reformation benötigt.

Holger Janke, Hamburg

Meinen herzlichen Dank an Frau Wendebourg für ihre treffsichere Kritik an dem, was Frau Käßmann und Herr Gundlach schönzureden versuchen! An den Beiträgen von Herrn Gundlach, der sich gerne als Cheftheologe der EKD präsentiert, zeigt sich der fundamentale Mangel der evangelischen Kirchenspitze: Es überwiegt Managementsprache statt einer biblischer Verortung des eigenen Tuns. Frank Nocher, Worms

Irritiert hat mich das Bild der drei Diskutierenden, wo sie als die »führenden Protestanten« bezeichnet werden. Fast würde ich behaupten, dass wir gegenwärtig in der Evangelischen Kirche in Deutschland keine führenden Persönlichkeiten haben, die von einer Mehrheit auch wahrgenommen werden. Martin Luther gelang es, viele für den Glauben zu gewinnen. Heute fehlen uns solche Menschen. Das Gespräch finde ich interessant, aber es zeigt mir, dass die Jubiläumsfeiern keine wirklich bedeutenden Folgen haben. Petra Isringhausen, Bielefeld

Mir scheint es, als ginge es nur um theologische Formalitäten; Kirche als Firma, die ihre Wurzeln finden muss. Für mich ist die Grundlage des Glaubens die Bibel. Bei vielem frage ich mich: »Wa

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