Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2016
Mit Feinden reden
Ex-Diplomat Michael Steiner über die Magie des Verhandelns
Der Inhalt:

Vom Ende her denken

von Renate Höppner vom 02.12.2016
Warum das Bewusstsein der Vergänglichkeit befreiend sein kann – persönlich und politisch. Eine Betrachtung

Warum ist es so schwer, über das Ende des Lebens und die Vergänglichkeit nachzudenken und zu reden? Mich hat ein kleines Erlebnis dazu sehr nachhaltig beschäftigt. »Herbstfarben« war das Thema eines Nachmittags jüngst in unserer Gemeinde. Vier Kollegen hatten zur Vorbereitung zusammengesessen – ein heiterer Herbsttag, Freude an der Schöpfung, Buntheit des Lebens, Anstrengung und Ernte ... das war unser Plan, so war es abgesprochen und es hat wunderbar geklappt, bis auf die Besinnung am Anfang. Die Kollegin sprach fast dreißig Minuten über das Vergehen, den Abschied und den Tod. Und über das Psalmwort »Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.« Und eigentlich auch nur über den ersten Teil. Es war viel Anstrengung in der Runde nötig, um die Stimmung von Moll wegzubekommen.

Dabei wissen wir Christen doch, dass der Tod

PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen