Tibeter gegen Umsiedlungen
Mit einem Protestzug von der chinesischen Botschaft zum Auswärtigen Amt hat die Tibet Initiative Deutschland (TID) in Berlin auf die Zerstörung der nomadischen Kultur in Tibet aufmerksam gemacht. Angeführt wurde die Demonstration von zwei Tibetern zu Pferd, die dem Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Markus Löning (FDP), 8000 Unterschriften gegen die Zwangsansiedlung der tibetischen Nomaden übergeben haben. »Die chinesische Regierung plant, bis 2015 alle Nomaden vom tibetischen Grasland zu vertreiben«, sagte TID-Geschäftsführerin Nadine Baumann. Nicht ohne Grund seien viele Tibeter mit nomadischem Hintergrund unter den mittlerweile fast achtzig Selbstverbrennungsopfern.
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