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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2012
Das Christentum
Was wird, was bleibt?
Der Inhalt:

Schick und spießig

von Andrea Teupke vom 07.12.2012
Apple zensiert Bücher und Zeitungen, die nackte Haut zeigen

Freiheit heißt, dass man nichts zu verlieren hat: Das sang Janis Joplin, als es noch echte Hippies gab und Computer in Privathaushalten unüblich waren. Der dänische Autor Peter Øvig Knudsen hat zwei Bücher über die Hippie-Bewegung verfasst und ist damit bei Apple angeeckt. Denn die Blumenkinder begeisterten sich bekanntlich nicht nur für Liebe und Drogen, sondern auch für Freikörperkultur, was einige historische Fotos in Knudsens Büchern dokumentieren. Diese Darstellung nackter Haut wird bei dem milliardenschweren amerikanischen Konzern jedoch als »unangemessen« empfunden: Die Bücher flogen aus dem Sortiment und sind im iBook-Store nicht mehr zu beziehen.

Juristisch ist gegen dieses Vorgehen nichts einzuwenden, schließlich hat jeder Händler die Freiheit zu entscheiden, was er vert

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